Dienstag, 17. Januar 2017

Emden Smartcity 2030 - und wir sind dabei!

Wir haben in den letzten Monaten an der Vorbereitung eines Smartcity-Projekts gearbeitet. Jetzt ist es genehmigt worden.
Zusammen mit mehreren Partnern unter der Projektleitung von der Werbeagentur Von der See im Auftrag der Stadtwerke Emden erschaffen wir ein digitales Ökosystem für die Stadt Emden.

Schaut Euch das Video an, dann seht Ihr, was wir in Emden planen.



Samstag, 14. Januar 2017

Montag, 2. Januar 2017

2017 – ein neues Jahr, ein verändertes menschortweb!


Seit 2014 gibt es menschortweb. Bisher waren wir eine Mischung aus Zukunfts-Forscher, Berater und Technik-Bude. Von allem ein bisschen, aber nicht wirklich fokussiert.

Das soll sich ab sofort ändern.
Wir nehmen eine klare Trennung vor.
Die Technik wird ab sofort nur noch von meiner Firma mCRUMBS GmbH entwickelt.
menschortweb wird in Zukunft ausschließlich Beratungsleistungen erbringen.

Beide Firmen werden von mir geleitet. Dahinter steht aber ein Team von derzeit sechs Personen, die mit mir gemeinsam im vergangenen Jahr das aufgebaut haben, was wir heute unseren Kunden anbieten können.

Mit menschortweb und mCRUMBS konzentrieren wir uns auf die heute umsetzbaren Aufgaben. Wir sind uns bewusst, dass diese ganze Digitalisierung noch recht komplex ist. Deshalb wollen wir genau das machen, was gebraucht wird und nicht das, was nur cool, aber nicht effektiv ist.

Ich selbst werde meine Augen auch nach vorne richten und beobachten, was da auf uns zukommt. Unter meinem eigenen Namen werde ich die wichtigsten Trends auf den unterschiedlichen Plattformen kommentieren.

Die Webseite von menschortweb wird als Blog geführt, wo wir über das diskutieren, was aktuell wichtig ist.

An wen richten sich unsere Leistungen? Wie bisher, werden wir auch weiterhin Städte, Gemeinden und Kommunen, sowie Kultureinrichtungen bei ihren digitalen Projekten begleiten und unterstützen. Aber auch für die klassischen Unternehmen bieten wir unsere Leistungen an.

Ich will an dieser Stelle gar nicht tiefer in unsere Produkt- und Leistungsbeschreibungen einsteigen, das mache ich Stück für Stück in den nächsten Wochen.

Aber ich möchte über ein paar Projekte sprechen, die wir gerade durchführen.
Gemeinsam mit einer evangelischen Landeskirche entwickeln wir ein App-Konzept, mit dem alle Kirchen und Kapellen der Landeskirche nicht nur gefunden, sondern zusätzliche um einem digitalen Erlebnisraum erweitert werden sollen.
Gemeinsam mit dem GMV Team aus Düsseldorf und anderen Partnern werden wir für die Stadt Langenfeld ein technisches Ökosystem entwickeln, das die digitale Erweiterung der Stadt beherbergen wird.
In diesem Jahr werden die Lions Clubs Internation 100 Jahre alt. Wir begleiten mit einer App den Geburtstag und den Deutschland Kongress in Berlin.
In verschiedenen auch länderübergreifenden Kultur-Projekten haben wir Berateraufträge.

Ich will noch ein paar Worte zu dem loswerden, was heute „erforderlich“ ist.
Wir sprechen über die Digitalisierung. Doch was meinen wir damit eigentlich? Digitalisierung bedeutet, dass wir uns in die Lage versetzen, in der digitalen Welt präsent zu sein. Früher war es die Webseite, die der digitale Zugang gewesen ist. Heute ist das viel komplexer. Es gibt viel neue Technik, viele neue Leistungen und viele neue Anbieter und Plattformen, die den Umfang der digitalen Welt ausmachen.
Nicht alles davon müssen wir verwenden und viel wird auch noch hinzukommen. Die Informationsweitergabe basiert aber nicht mehr auf der Anzeige, sondern auf den Daten selbst. Die Daten müssen heute immer und immer wieder an unterschiedlichen Stellen auftauchen, damit die Welt uns wahrnehmen kann. Also müssen wir die Daten so aufbereiten und zur Verfügung stellen, dass sie immer wieder verwendet werden können. Dazu sind sicherlich ein paar technische Anpassungen erforderlich, aber vor allem müssen die Datenspeicher- und Verarbeitungsprozesse verändert werden. Die Festplatte meines Arbeitsplatzrechners ist nicht mehr der richtige Ort für die Ablage von digitalen Informationen!

Es gibt eine sehr große Veränderung im Bereich der Informationswahrnehmung bei den Menschen. Früher musste Informationen aktiv geholt werden, weil die Verbreitung der selben auf sehr unflexiblen Transportwegen erfolgte. Heute haben wir stets alle Informationen griffbereit in der Tasche. Die Menschen wollen nicht mehr nach der Information suchen, sie erwarten, dass sie da ist und dass sie angenehm zu konsumieren ist. Das bedeutet, dass wir uns vielmehr mit der Art und der Intention des Konsums von Informationen beschäftigen müssen. Wir müssen unsere Informationen vermarkten. Storytelling spielt hier sicherlich eine große Rolle, wobei es nicht um Geschichten im eigentlichen Sinne geht, sondern darum, den Menschen einen Grund für den Konsum der Informationen in die Hand zu legen. Wir müssen Mehrwerte generieren, nach denen sich der Mensch sehnt, um uns von den vielen alternativen Informationsquellen zu unterscheiden und eine Bindung aufzubauen.
Wir müssen mehr Zeit in die Entwicklung von „guten“ Inhalten investieren und wir müssen intuitivere technische Lösungen schaffen, die dem Anwender das Gefühl geben, dass wir seine Wünsche vorhergesehen haben.

Und weil das alles so ist, müssen wir auch unsere Projektabläufe verändern. Es gibt so viele Alternativen und ganz selten eine Ideallösung. Deshalb müssen wir bei der Umsetzung von Projekten agil bleiben und gemeinsam den für uns und unsere Zielgruppen besten Weg definieren. Wenn wir vor dem Projekt schon alle Eventualitäten festschreiben wollen, wird das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu einem erfolgreichen Ergebnis führen, im Regelfall eher zu einer großen Enttäuschung.

Und noch ein, zwei Worte zur Technik. Es gibt technische Funktionen, die ausgereift sind und tadellos funktionieren. Die sollten auch verwendet werden. Es gibt Technologien, die sehr cool sind, die aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht stabil einsetzbar sind. Hier sollte man ganz genau hinschauen, ob es schon Zeit, sie einzusetzen oder oder es vielleicht stabile Lösungen gibt, die ein ähnliches Ergebnis produzieren. Nehmen wir Augmented Reality. Ich bin seit vielen Jahren AR-Entwickler und wir produzieren auch wunderbare Lösungen für Unternehmen. Unser Plakatscanner ist ein tolles Instrument. Aber er bereitet uns auch immer wieder Kopfschmerzen, weil eine ganze Menge an Geräten ihn nicht unterstützen. Es gibt Smartphonehersteller, die einfach nicht alle notwendigen Teile in die Smartphones eingebaut haben. Also gibt es Frust bei den Nutzern. Das ist nicht gut! Aber es gibt Alternativen, mit denen Plakate auch ohne Augmented Reality erkannt werden können. Ja, dann fehlt die klassische Überlagerung, aber es werden dafür sicher die Plakate erkannt.
Und Virtual Reality? Für den Bereich, in dem wir tätig sind, gibt es nur wenig Einsatzszenarien. Und die wenigen sind auch noch extrem aufwendig und damit teuer.
Chatbots sind sicherlich zu beachten. Wenn wir aber unsere Datengrundlage geschaffen haben, sind auch die nicht mehr die große Herausforderung.
Und Apps an sich? Ich bin mir sicher, dass es noch ziemlich lange Apps geben wird. Einige Themen werden mehr in die Standardfunktionen der Smartphones verschoben werden, aber viele Anwendung brauchen noch ziemlich lange ihre eigene technische Grundlage.

Ich denke, dass 2017 nicht unbedingt das Jahr der großen technischen Weiterentwicklung sein wird, sondern das Jahr, in dem wir viele Dinge erst einmal richtig gut machen. Seit anderthalb Jahren haben wir keine bahnbrechenden Neuerungen erhalten. Wir haben die bisherigen begriffen und können jetzt besser mit ihnen umgehen. Und das sollten wir nutzen, bevor wir die nächsten Schritte machen.

Mein Team und ich freuen uns auf das Jahr 2017 und viele interessante Projekte gemeinsam mit Ihnen!

Sonntag, 1. Januar 2017

Was sich bei der App-Entwicklung geändert hat

Die folgenden beiden Artikel, die auf mobile zeitgeist veröffentlicht wurden, sind nach wie vor aktuell. Deshalb möchte ich sie hier noch einmal verlinken: